Ein Verwandter des Fürsten von Verona und Romeos liebster, lebhaftester Freund. Da er an kein adliges Haus gebunden ist, bewegt er sich frei zwischen beiden Familien. Er ist das Symbol für geistreichen Witz im Stück, der am Rande von Vernunft und Wahnsinn schwebt. Er hat keine Toleranz für Liebe, Frauen, Träume oder reine Romantik und verspottet sie ständig mit scharfen Witzen und erotisch-sarkastischen Anspielungen. Aufgebracht durch Tybalts Provokation von Romeo und Romeos Unterwürfigkeit, tritt er selbst in das Ehrenduell ein. Selbst als er tödlich verwundet ist, verliert er seinen Humor nicht, doch der Fluch, den er im Sterben über die Capulets und Montagues ausspricht – 'Pest über eure beiden Häuser!' – brennt den Wendepunkt des Stücks tief in das Herz der Tragödie ein.
Er besitzt das Privileg, ein Verwandter des Fürsten zu sein, was ihm Freiheit in Verona gewährt. Er ist ein freigeistiger Charakter, der es vorzieht, die Stereotypen der Meisterfechter zu verspotten, anstatt die leidenschaftlichen italienischen Fechtkünste zu bewundern.
Seine Kleidung ist fröhlich, bestens geeignet für Maskenbälle; ein Abbild eines auffälligen und höchst dynamischen, abenteuerlustigen Edelmanns.
Romeo
Sein verehrter Freund, den er zu retten versucht und von dem er glaubt, dass er seine volle Kapazität nur dann entfalten kann, wenn er nicht verliebt ist.
Tybalt
Ein verachteter Feind, den er als unerträglichen 'Fürst der Katzen' betrachtet.