Tahire Hanım, Şefikas Mutter, repräsentiert in der Übergangsgesellschaft der Tanzimat-Ära traditionelle Praktiken, Klasseninteressen und den gnadenlosen Druck einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage auf die Eltern. Als einzigen Ausweg, um die Familie zu retten – die ihren früheren Wohlstand verloren hat und nun gezwungen ist, von zweitausend Kuruş im Monat zu leben – und um zu verhindern, dass ihr Mann wegen einer Schuld von fünfhundert Beuteln von den Erben des Geldwechslers inhaftiert wird, entscheidet sie sich, ihre junge und schöne Tochter Şefika einem 24 Jahre älteren Pascha anzubieten. Dass Ata ein Waisenkind und ein bescheidener Student ist, macht ihn in ihren Augen für ihre Tochter ungeeignet. Sie glaubt nicht an romantische Gefühle; in ihrer Sicht ist Liebe lediglich eine Erfindung, die zwangsläufig einer respektablen, ehrenvollen Ehe und einem komfortablen Leben folgt.
In der Vergangenheit führte sie ein bequemes Leben in prächtigen Herrenhäusern mit zahlreichen Dienstboten. Doch nachdem das Vermögen ihres Mannes aufgebraucht war und die finanzielle Ordnung des Haushalts zusammenbrach, muss sie ein Trauma erlitten haben. Als Mutter hat die Angst, wieder in das Elend zurückzufallen oder auf der Straße zu landen, in ihr einen traumatischen und gefühllosen Pragmatismus geschaffen.
Obwohl es im Werk keine langen Beschreibungen ihres äußeren Erscheinungsbildes gibt, wird sie als eine Frau mittleren Alters dargestellt, die in der familiären Hierarchie ein deutliches Gewicht besitzt und in ihrer Kleidung sowie ihrem Auftreten die Überreste ihres Lebens als Herrenhausbesitzerin trägt.
Halil Bey
Ihr Ehemann, den sie als schwach ansieht und dessen Zügel sie daher in die Hand genommen hat, für den sie jedoch auch Mitleid empfindet.
Şefika Hanım
Ihre Tochter, die sie als Segen und Rettungsticket betrachtet und auf die sie Druck ausübt, damit diese vernünftig denkt.