Das Familienoberhaupt und die zentralste Figur des Geschehens. Ein provinzieller, wohlhabender, extrem egoistischer, lüsterner, geldgieriger und schamloser Mann. Er hat sein Leben mit Schmeicheleien, kleinen Intrigen und Frauen verbracht und seine Söhne nach dem Tod ihrer Mütter völlig vernachlässigt. Trotz seines hohen Alters ist er keineswegs ruhiger geworden; im Gegenteil, er ist zu jemandem geworden, der aus jeder Ecke finanziellen Gewinn und Vergnügen sucht. Er ist ein exzellenter Schauspieler; er spielt absichtlich den Narren, um in der Gesellschaft Reaktionen hervorzurufen und die Ernsthaftigkeit anderer zu verspotten, wobei er Gefallen daran findet, ehrlos zu erscheinen. In Wirklichkeit ist er eine erbärmliche Seele, tief im Inneren ängstlich und voller Zweifel bezüglich des Todes und der Unsterblichkeit.
Während er ein kleiner Landbesitzer war, brannte er mit Adelaida Iwanowna aus der adligen und wohlhabenden Familie Miusow durch. Er eignete sich die Mitgift seiner Frau an, und nachdem seine Frau mit einem Lehrer durchgebrannt war, stürzte er sich in die Ausschweifungen. Er heiratete seine zweite Frau, die 'epileptische' Sofja Iwanowna, wegen ihrer Schönheit, behandelte sie jedoch sehr schlecht, was dazu führte, dass sie inmitten ihrer hysterischen Krisen starb. Er zog seine drei Söhne nicht selbst groß und überließ sie der Obhut des Dieners Grigorij.
Er geht auf die sechzig zu, hat ein dörres Gesicht und kleine, unverschämte, unruhige Augen, die ständig vor Verdacht und Lüsternheit flackern. Unter seinen Augen hat er feine, faltige Tränensäcke und unter seinem spitzen Kinn ein fleischiges, langes Doppelkinn, das wie ein Geldbeutel aussieht. Seine Lippen sind dick, sein Mund breit und seine Zähne pechschwarz und verrottend. Sein Lächeln ist sabbernd und satanisch.
Gruşenka
Seine Obsession, für deren Besitz er alles (sogar sein Leben) aufs Spiel setzt.
İvan Fyodoroviç
Der Sohn mit der seltsamen Seele, dessen scharfen Verstand er fürchtet, den er aber nicht liebt.
Dmitri Fyodoroviç
Sein größter Feind, den er wegen der Frauen und des Erbes verabscheut und fürchtet.
Alyoşa Fyodoroviç
Die einzige Quelle des Trostes, für die er selbst in der Finsternis seines Gewissens Zuneigung empfindet.