Er ist der größte und berühmteste Uhrmacher, den Genf je gesehen hat. Dieses philosophische Genie, das die Uhrmacherkunst zur Religion und sich selbst zum perfekten Gott dieser Religion erhob, erfand die 'Hemmung'. Er gerät in die größte körperliche und psychische Krise seines Lebens, als die von ihm entworfenen und verkauften Uhren plötzlich eine nach der anderen stehen bleiben. Er hat den absoluten Glauben, dass seine eigene Lebenskraft und Seele in der Flexibilität der von ihm geschaffenen Federn gefangen sind. Sein Wunsch zu leben wird so egoistisch, dass er, seiner Arroganz erliegend, seine Tochter und sogar seinen religiösen Glauben an eine Person opfert, die ein Symbol für einen Dämon oder Fluch ist. Am Ende rettet er seine Seele nicht, die in einer höllischen Burg gefangen ist, und wird zum Opfer seiner Grenzüberschreitungen in der Wissenschaft und seiner Auflehnung gegen Gott.
Als Ergebnis langjähriger Bemühungen erlangte er europaweite Berühmtheit durch den Erfolg beim Prozess der 'perfekten Zeitausgleichung' (der Erfindung der Hemmung), bei dem die mittelalterliche Mathematik und Handwerkskunst in einer Sackgasse feststeckten. Während er einst ein gläubiger Mensch war, der Mechanismen zur Verherrlichung der Kirche baute, war er mit der Zeit davon überzeugt, die göttlichen Geheimnisse der Natur gelöst zu haben, und ergab sich einer verfluchten, übernatürlichen Arroganz, indem er sich selbst zum Gott der Mechanismen erklärte.
Ein alter Mann, dessen Alter unmöglich zu schätzen ist. Er ist hager und knochig, mit einem scharfen Gesicht, das einem leichenhaften Antlitz ähnelt. Er ist meist mürrisch und wandert mit seinem langen, schneeweißen Haar umher, das im Wind weht. Er hat schmale, ständig zitternde Schultern und spindeldürre, skelettartige, gepeinigte Finger. Seine Erscheinung ist eine schattenhafte, deprimierende Figur, die an Skizzen von Da Vinci erinnert.
Gérande
Seine eigene Tochter. Aufgrund seiner schweren psychischen Erkrankung hat er die Verantwortung, ihr Vater zu sein, vergessen und begonnen, sie als Preis für den teuflischen Pakt zu betrachten.
Aubert Thün
Sein treuer Lehrling, den er für intelligent hält, ihm aber engstirniges Denken vorwirft. Seine Anerkennung für ihn ist im Schatten seiner psychischen Erkrankung verloren gegangen.
Scholastique
Seine Dienstbotin, deren Existenz er trotz all ihres Geplappers kaum toleriert und die er ignoriert.
Senyör Pittonaccio
Sein Feind, der die Kontrolle über seine Seele hält, sein spöttischer Henker und der widerwärtige Bewerber, dem er seine Tochter opfern will.