Ein verlassenes Kind, das sein siebtes Lebensjahr vollendet hat und in sein achtes eintritt, von seinen Eltern zurückgelassen, um bei seinem Großvater im abgelegenen San-Tasch-Tal zu leben. Seine größte Leidenschaft ist es, mit seinem Fernglas in die Ferne zu schauen und sich eine eigene Welt aufzubauen, indem es mit Steinen und Pflanzen spricht. Allen lieblosen, egoistischen Erwachsenen um ihn herum zum Trotz bewahrt er seine Unschuld und die von seinem Großvater erzählten Legenden in seiner Seele. Durch die Misshandlungen an seinem Großvater und das tragische Abschlachten der Mutter Hirsch lehnt er die reale Welt ab. Seinem Traum treu bleibend, ein Fisch zu werden, um ein weißes Schiff zu erreichen, wählt er im Wasser des Stroms seine eigene tragische Rebellion.
Seine Mutter und sein Vater sind geschieden; beide haben in der Stadt neue Leben und Familien aufgebaut und ihn vergessen. Aufgewachsen unter den harten Bedingungen der kirgisischen Wildnis, ausschließlich unter dem Schutz seines Großvaters, hat er seine Identität darauf aufgebaut, dass die ihm erzählten Märchen wahr sind.
Ein dünnes Kind mit einem langen, schmalen Hals, einem Kopf, der im Verhältnis zu seinem Körper riesig wirkt, abstehenden Ohren und Augen, die ständig vor Neugier weit geöffnet sind. Sein Körper ist vom Baden im kalten Wasser oft bläulich gefärbt, und es trägt ein altes, zerlumptes Hemd sowie die grüne Sommermütze des Försters, die ihm sein Großvater gegeben hat.
Kulubeg
Ein imaginäres älteres Bruder- bzw. Beschützerprofil, von dem er glaubt, dass es dem Bösen ein Ende setzen könnte.
Orozkul
Der Tyrann und das Hassobjekt, vor dem er sich zu Tode fürchtet und den er in seinen Träumen bestrafen will.
Mümin Dede
Sein einziger Zufluchtsort und Beschützer, der ihn jedoch letztlich durch seine Schwäche enttäuscht.