Aliman ist die kluge, schöne und lebhafte Schwiegertochter, die aus Tolgonais Bergdorf kam. Sie ist leidenschaftlich an Kasym gebunden. Das junge Mädchen, das während der Erntezeit lachend und zwitschernd mit ihrem Mann auf den Feldern arbeitete, erleidet einen Nervenzusammenbruch, als ihr Mann in den Krieg zieht und die Nachricht von seinem Tod eintrifft. Als ihre Jugend und Einsamkeit es ihr nicht erlauben, verzweifelt auf Kasyms Rückkehr zu warten, staut sich eine große Wut in ihr an. Als Witwe erliegt sie dem durch den Krieg verursachten Pessimismus und lässt sich aus einer hoffnungslosen Laune heraus auf eine Affäre mit einem Schäfer ein, der in der Nähe des Dorfes vorbeizieht. Auch wenn die Reinheit ihrer Ehe überschattet wird, verurteilt Tolgonai sie nicht. Doch infolge der Einsamkeit, die sie erlebt, als ihre Wehen einsetzen, stirbt sie tragischerweise in der Mitte einer stürmischen Nacht während der Geburt ihres Kindes auf dem Weg. Ihr Schicksal ist das schmerzhafteste Tableau der Frauen, die der Krieg zurückgelassen hat.
Eine sonnengebräunte, junge Bergbewohnerin aus dem Dorf Kajindi. Sie wurde schnell erwachsen und traf Kasym bei der Arbeit auf einem Mähdrescher. Mit ihrer schönen Stimme und ihrem Lächeln wurde sie eine der zentralen Figuren, die nach ihrem Eintritt in das Leben von Suwankul und Tolgonai eine vollständige Familie bildeten.
Sie hat sonnengebräunte, weizenfarbene Haut und eine jugendliche, zierliche Statur. Anfangs fällt sie durch ihr weißes traditionelles Kleid, das rote Kopftuch und ihre Augen, die wie Kohlen glänzen, auf. Wenn sie lächelt, blitzen ihre weißen Zähne. Nach dem Verlust ihres Mannes verblasst ihre Schönheit, ihr Haar wird struppig, ihre Kleider zerreißen und ihre Augen wirken geschwollen und gezeichnet.
Kasım
Das Sinnbild der Liebe, der lebensfrohen Jahre und der unvollendeten Träume.
Canbolat
Die Sehnsucht nach einem Kind, das sie nicht aufwachsen sehen durfte.
Tolgonay
Sowohl eine Mutter als auch ihr Zufluchtsort, bei dem sie Gewissensbisse empfindet.