Er ist der Sohn der Nachbarin Aische. Mit der Last, vaterlos aufzuwachsen, und den Nöten des Krieges reifte er schnell vom Kind zum Mann wie ein alter Mensch. Er eilt ihnen zu Hilfe, wird zu Tolgonays geistigem Sohn und zu einer ihrer engsten Stützen in Dorfangelegenheiten. Er lernt den Mähdrescher zu bedienen und wird zu einem der Grundpfeiler der neuen, nach dem Krieg aufwachsenden intellektuellen Generation. Er ist der edelste lebende Schutz für die Familie, was sich in seiner Loyalität zeigt, als Aliman mitten in der Nacht im Schlamm zur Welt kommt oder als Kasıms Fahrrad verrostet. Tolgonay erinnert sich respektvoll an ihn als Kasıms geistiges Vermächtnis.
Als Sohn der chronisch kranken Aische erlitt er schon früh die harten Schläge des Lebens und übersprang seine Kindheit beim Hüten kleiner Karren in der Kolchose. In den folgenden Jahren heiratete er Gülsüm und wurde ein angesehener Traktorfahrer.
In seiner Kindheit war er ein stiller, verwaister Hirtenjunge; in seiner Jugend entwickelte er sich jedoch zu einem breitschultrigen, kräftigen jungen Mann mit öligen Händen und ruhigen, beruhigenden Augen.
Ayşe
Seine kränkliche Mutter, die er zu beschützen versucht.
Canbolat
Tolgonays Enkel, auf den er aufpasst wie auf seinen eigenen Sohn.
Tolgonay
Wie eine geistige Mutter; sein Respekt vor ihr kennt keine Grenzen.