Dantès' ehemaliger Nachbar und ein Schneider, von dem sie sich etwas geliehen hatten. Obwohl er anfangs harmlos erscheint, ist er ein opportunistischer und feiger Mann. Er ist am Tisch in der Schenke, als der verräterische Kompass, den Danglars plante, niedergeschrieben wird; obwohl er kein bewusster Teil des Plans sein will, beobachtet er im betrunkenen Zustand einfach, was passiert. Später schweigt er, weil er Gefahr wittert und es nicht wagt, sich der Gerechtigkeit zu stellen. Sein Schweigen macht ihn zu einer passiven, aber kritischen Säule des dreiköpfigen Verratsmechanismus, der zu Dantès' tragischer Reise ins Gefängnis führte.
Während er als gescheiterter Schneider der Nachbar von Dantès war, verwandelte er sich später, nachdem er das Wirtshaus Pont du Gard geführt hatte, in einen erbärmlichen, mittellosen Mann.
Ein dunkelhaariger Mann aus Südfrankreich mit fahlgelbem Teint, hager, mit einer Nase wie ein Adlerschnabel, weißen Zähnen und Augen, die listig umherschweifen. Später, als Gastwirt, nimmt er das Gesicht eines Mannes an, der völlig von Armut gezeichnet ist.
Danglars
Der Verschwörer, von dem er sich im Rausch des Alkohols Rat und Hilfe bei der Tat holte, vor dem er sich aber innerlich fürchtete.
Edmond Dantes
Sein unschuldiger Nachbar, mit dem er eigentlich vertraut war, den er aber durch sein Schweigen bei der Verratsintrige opferte.