Ein uneheliches Waisenkind. Die arme Fantine überlässt sie der gierigen Wirtsfamilie Thénardier, in der Hoffnung, arbeiten und Geld verdienen zu können. Doch diese falsche Familie behandelt Cosette wie ein Aschenputtel aus einem Märchen; sie macht sie zur Dienerin und lässt das Mädchen trotz all der überteuerten Zahlungen in Lumpen, hungrig und frierend zurück. Cosettes Verstand ist vor Kälte erstarrt, da sie ihre Kindheit nicht leben konnte; sie ist zu einer schüchternen und elenden Kreatur geworden, die vor Angst zittert. Als Jean Valjean in die Stadt kommt und ihr hilft, schweres Wasser im Wald zu tragen, und ihr eine wunderbare Puppe schenkt, beginnt sich Cosettes Schicksal zu wandeln.
Ihr Vater ist unbekannt und ihre Mutter war eine arme Arbeiterin. Als sie erst zwei oder drei Jahre alt war, geriet sie in die Fänge des schlimmsten Gasthauses, und sie konnte nicht einmal ihren Protest äußern, da die Wirtin sie als Sündenbock behandelte und sie vollständig von ihren eigenen Kindern isolierte. Obwohl die Dorfbewohner sie 'Die Lerche' nannten, tat sie nichts anderes, als von Sonnenaufgang bis in die Dunkelheit der Nacht zu arbeiten.
Während sie einst mit blondem Haar und blauen Augen wie ihre Mutter anmutig war, haben sie ständige Schläge, Härten und Kälte bis auf die Knochen abgemagert; ihr Gesicht ist blass, ihre Augen sind gezeichnet und in ihre Höhlen eingesunken. Sie ist ein herzzerreißender Anblick, mit alten, groben Holzschuhen an den Füßen ohne Socken und dünner, zerschlissener Kleidung.
Fantine
Das heilige Band, das sie vergessen hat, doch für das sich ihre Mutter in der Ferne aufzehrte.
Jean Valjean
Der Mann wie ein Gott, der sie in der Dunkelheit des Waldes auf seine Last nahm, ihr barmherziger Retter, der ihr die Puppe schenkte.
Madam Thenardier
Eine teuflische Kraft, die ihr Leben zur Hölle machte.
Eponine ve Azelma
Die verwöhnten Wirtstöchter, die auf sie herabsahen und sie überwachten.