Der versklavte Mensch repräsentiert die Massen, die, beraubt vom Licht der Vernunft, die Kontrolle über ihre Existenz vollständig den Wahrnehmungen der Außenwelt und flüchtigen, verzerrten Emotionen überlassen haben. Dies ist genau die Tragödie im Kern des Werkes: Während der Mensch danach strebt, zu existieren und sich selbst zu erhalten, ertrinkt er im Prozess zwischen Schmeichlern, Tyrannen, Aberglauben oder exzessiven Leidenschaften, die im Kummer enden. Selbst wenn sie das Gute begreifen, leiden sie darunter, dem Bösen zu erliegen. Sie empfinden eine endlose Todesangst und gestalten alle ihre Handlungen mit kaufmannsähnlichen Glaubenssätzen, wie etwa dem Vermeiden des Brennens im ewigen Feuer oder dem Erlangen von Gunst bei Gott. Indem sie ihre Wahnvorstellungen, Eifersucht und Wut für die größten Wahrheiten der Welt halten, sperren sie sich freiwillig in die dunkelsten Verliese der Unwissenheit ein. Sie zögern nicht, das soziale Leben um ihrer momentanen Interessen und Wahnvorstellungen willen ins Chaos zu stürzen.
Geboren inmitten der hohlen Massen menschlicher Gesellschaften. Ihr Geist, vermischt mit dem Aberglauben der traditionellen Kultur, wurde durch die Verzerrungen der scholastischen Bildung weiter eingeengt. Sie haben nie tief über die Gesetze der Natur nachgedacht oder Ursache-Wirkungs-Beziehungen erforscht, wodurch sie zuließen, dass ihre Traumata sie in Wut, Angst und ein fehlgeleitetes Mitleid baden ließen. Obwohl sie ihr ganzes Leben innerhalb der Grenzen ihres eigenen Geistes eingesperrt verbracht haben, haben sie nie bemerkt, dass sie sich in einem Käfig befanden, und hielten ihre Wahnvorstellungen für 'freien Willen'.
Auf ihrem Gesicht zeigt sich immer entweder das Zucken einer geistlosen Panik oder die Verzerrung eines schrecklichen Zorns. Da ihnen die Stabilität fehlt, wechselt ihr Gesichtsausdruck schnell von Kummer zu Delirium, von Freude zu Melancholie. Man kann sie sich als einen elenden, buckligen, müden Schatten vorstellen, der von der Peitsche der Geister oder unsichtbaren Ketten hin und her geschubst wird.
Baruch Spinoza
Symbolisiert die Massen, die Baruchs rationale Argumente hassen, seine Gedanken als Ketzerei (Gottlosigkeit) brandmarken und vor ihm wie vor dem Teufel fliehen.
Özgür İnsan
Versteht seine unüberwindbare Gelassenheit nicht; er beneidet ihn, doch da er dessen Willen nicht erreichen kann, findet er ihn seltsam und gefühllos und entfernt sich von ihm.
Tanrı / Tabiat
Für ihn ist es ein irrationaler und dogmatischer Despot, der in den Himmeln thront, Opfer verlangt und die Menschen mit Zorn bestraft.