Der Sohn von Kasım Paşa und einer der berühmten, schürzenjagenden jungen Männer seiner Ära. Er ist ein oberflächlicher Salonlöwe, der in Europa gelebt hat, stilvoll, verwöhnt und beliebt bei Frauen. Obwohl er Senihas Herz zunächst mit seinem Charme und seiner Weltgewandtheit gewinnt, zerbricht er an seiner eigenen Willensschwäche, seiner Spielsucht und Senihas dominanter Persönlichkeit. Am Ende des Spiels wird er vom Jäger zum Gejagten; er wird zu einem erbärmlichen, zerstörten und hilflosen Mann, der Rache schwört, nachdem Seniha ihn leichtfertig benutzt und weggeworfen hat, was seinen Stolz zutiefst kränkte.
Er ist der Sohn von Kasım Paşa, einem alten Bekannten von Naim Efendi. Nachdem er viele Jahre seines Lebens in europäischen Spielhöllen und Hotels verschwendet hatte, wurde er als Idol des frankophilen Lebensstils in die türkische Jugend zurückgebracht. In Wirklichkeit ist er ein arbeitsloser, zielloser Erbe, der das Vermögen seines Vaters durchgebracht hat.
Hellbraunhaarig, dünn, groß, mit gepflegtem Haar; seine Augen haben einen müden, aber fiebrigen Blick. Seine Bewegungen haben eine europäische Leichtigkeit, doch gegen Ende wirkt sein Gesicht aufgedunsen und elend durch Schmutz, Schlafmangel und Alkohol.
Cemil
Ein Gefährte beim Glücksspiel, Trinken und Amüsement; es besteht keine tiefe freundschaftliche Bindung zwischen ihnen.
Seniha
Zuerst war sie seine Beute, dann wurde sie zu seiner Jägerin. Wegen ihr geht er seelisch und gesellschaftlich zugrunde.
Hakkı Celis
Hakkı Celis, den er anfangs verspottete und geringachtete, wird schließlich zu einem seltsamen Kummerkasten/Zuhörer, dem er in einer Bar sein Herz ausschüttet.
Kasım Paşa
Sein Vater hat die Hoffnung auf ihn aufgegeben und lässt ihn unbekümmert leben, hält aber den Geldbeutel fest verschlossen.