Ali Beys liebevolle, aber alternde Mutter, deren Leben sich ganz um ihren Sohn dreht. Nach dem Tod ihres Mannes nach 25 Jahren glücklicher Ehe hat sie alle ihre Hoffnungen auf Alis Aufstieg gesetzt. Während des Romans kämpft sie hilflos, den moralischen und körperlichen Verfall ihres Sohnes allein durch Gebete und gute Absichten zu verhindern. Ihre Idee—geboren aus traditioneller Weisheit—, 'eine schöne Konkubine ins Haus zu holen, um ihn von einer schlechten Frau zu retten', schlägt aufgrund von Ali Beys Zustand, der durch Mehpeykers Intrigen vergiftet ist, entsetzlich fehl. Ihr Herz bricht, als ihr Sohn in ein Leben der Ausschweifung abgleitet, sie verlässt und seine Pflichten als Sohn vernachlässigt. Von tiefem Kummer, Herzklopfen und Trauer verzehrt, fällt sie auf ihr Sterbebett und stirbt in völliger Isolation, nachdem sie ihren Sohn an eine Dunkelheit verloren hat, die er nicht legitimieren konnte.
Unter der Autorität ihres tugendhaften Mannes führte sie das Leben einer moralischen und komfortablen Istanbuler Familie, wenn auch ohne breites weltliches Wissen. Sie ist sich der Macht der Übel außerhalb des Hauses nicht bewusst.
Eine noble und respektable Istanbuler Dame, ihrem Alter angemessen. Kummer zehrt sie jedoch rasch auf und lässt sie zu einem blassen, gebrechlichen Körper werden, der im Bett dahinsiecht.
Ali Bey
Der einzige Sohn, den sie vergöttert und durch dessen Respektlosigkeit sie ans Krankenbett gefesselt ist.
Dilaşub
Ihr letzter Trost, der sie nicht allein lässt und den sie wie eine Schwiegertochter betrachtet.