Eine treue, langjährige arabische Dienerin, die Râkıms Pflege übernahm, als er im Alter von einem Jahr zum Waisen wurde. Nach dem Tod von Râkıms Mutter widmete sie ihr ganzes Leben der ehrlichen Erziehung Râkıms, indem sie harte Arbeit wie Waschen und Hausputz verrichtete. Selbst als Râkım erwachsen wurde und Geld verdiente, umsorgte sie ihn und überwachte stets seine Erziehung. Als Canan ins Haus kam, wollte sie das Mädchen anfangs zur Hausarbeit heranziehen, liebte es jedoch schließlich wie ihre eigene Tochter. Während des gesamten Romans ist sie eine traditionelle, reine, mitfühlende und intelligente Frau, die im Haushalt die Dominanz ausübt und von allen als 'Mutter' und 'Kindermädchen' respektiert wird.
Sie ist wie ein Vermächtnis von Râkıms Vater. Râkıms verwitwete Mutter opferte alles, was sie hatte, und als sie starb, übernahm Fedai Kalfa die Rolle von Vater und Mutter zugleich; selbst als ihr die Freiheit angeboten wurde, verwarf sie den Gedanken an eine Emanzipation oder die Gründung eines eigenen Zuhauses um Râkıms willen vollständig.
Eine betagte, gealterte Amme, beschrieben mit traditioneller Hauskleidung, einem pechschwarzen Gesicht und als Araberin bezeichnet, die ein Denkmal der Barmherzigkeit darstellt.
Canan
Eine liebevolle Weggefährtin, die erst später zur Familie stieß, die sie jedoch voll und ganz als Adoptivtochter anerkennt.
Josephino
Ein amüsanter Gast, dem sie anfangs misstraute, den sie aber akzeptierte, nachdem sie dessen gute Absichten erkannt hatte.
Râkım Efendi
Ihr betreuter, großgezogener Zögling, der zugleich ihr Herr und ein Kind ist, das ihr mehr bedeutet als ihr eigenes Leben.