Der Sohn von Mustafa Merakî Efendi; von seinem Vater dazu ermutigt, ist er ein extrem verwöhnter, ungebildeter Typ, der sich für einen hochkultivierten Intellektuellen hält. Er hat angeblich die Mittelschule (Rüştiye) abgeschlossen und ist Beamter in der Behörde, geht aber selten zur Arbeit; die meiste Zeit verbringt er in westlich orientierten Theatern in Beyoğlu, in Geschäften und bei glanzvollen gesellschaftlichen Einladungen. Er hat den Namen 'Platon' nur für die Titulierung angenommen, besitzt aber nicht die Fähigkeit, das Gelesene zu verstehen. Er lässt Bücher extra einbinden und nur zur Schau in Regale stellen. Nach dem Tod seines Vaters vergeudet er den Großteil der geerbten halben Million Francs für Freudenmädchen wie die französische Schauspielerin Polini. Gegen Ende des Werks gerät er in einen erbärmlichen Zustand und ist gezwungen, Istanbul mit dem kleinen verbliebenen Vermögen und einem vom Staat erhaltenen einfachen Bezirksgouverneurstitel (Mutasarrıflık) zu verlassen.
Sein Vater, Mustafa Merakî, heiratete mit 16 und erlag bis zum Alter von 45 Jahren vollständig den Launen der Verwestlichung, verkaufte sein Herrenhaus und ließ sich in der Nähe von Beyoğlu nieder. Er wuchs in einer Atmosphäre von trägen, unbegrenzten finanziellen Mitteln und völlig disziplinloser, falscher Modernität unter der Hand eines solchen Vaters auf.
Ein junger Mann von mittlerer Körpergröße, schlanker Statur, heller Haut, mit Gesichtszügen, die 'genug sind, um Frauen attraktiv zu finden'. Die Kleidung, die er trägt, ist immer den neuesten Bildern europäischer Mode nachempfunden; man sieht ihn ständig mit seinem Stock, engen Hosen und seltsamen maßgeschneiderten Outfits.
Râkım Efendi
Sein Rivale, den er nie verstanden hat und meist verachtete, dessen Erfolg er aber insgeheim beneidete.
Matmazel Polini
Seine französische Geliebte, die ihn wie eine Zitrone auspresste.
Mustafa Merakî Efendi
Sein einziger Geldgeber, der ihn in großer Unwissenheit vergötterte und von dem er die Maskerade der Zurschaustellung erbte.