Die Ehefrau von Ali Rıza Bey. Während sie zu Beginn des Romans eine gehorsame osmanische Frau ist, die ihren Mann respektiert und den Haushalt führt, durchläuft sie eine radikale Veränderung, als Armut und Entbehrung an die Tür klopfen. Sie kann es nicht ertragen, dass ihre Kinder hungern und leiden müssen wegen der Ehre ihres Mannes, die sie für übertrieben hält. Diese Angst macht sie zu einem nervösen, rebellischen und materialistischen Menschen. Sie deckt die Luxuswünsche ihrer Töchter und bricht den Widerstand ihres Mannes. Letztlich zieht sie den Komfort aus Leylas unmoralischem Einkommen dem ehrlichen, aber hungernden Leben vor und zieht bei Leyla ein.
Sie verbrachte die ersten zwanzig Jahre ihrer Ehe damit, ihrem Mann zu folgen und die Kinder inmitten der Härten des Lebens in Anatolien großzuziehen. Sie war immer sparsam, genügsam und bescheiden. Sie ist eine einfache Mutter, die sich eher mit dem praktischen Leben, dem täglichen Sattwerden und dem Frieden ihrer Kinder beschäftigt, als mit dem Idealismus ihres Mannes.
Sie ist von kleiner, müder und hagerer Statur. Oft wird sie in der Küche mit hochgekrempelten Ärmeln und in alter Kleidung dargestellt, fast zerlumpt. Sie wirkt wie eine von Erschöpfung gezeichnete Hausfrau mit zerzaustem Äußeren.
Şevket
Als Sohn, der die Last der Familie trägt, unterstützt sie ihn heimlich, ist aber nach seinem Absturz völlig hilflos.
Ali Rıza Bey
Ihrem Mann, den sie einst verehrte, tritt sie offen entgegen und verachtet ihn, sobald die Armut einsetzt.
Leyla ve Necla
Sie beugt sich der Schönheit und den Luxuswünschen der Mädchen und hofft auf ihre Rettung durch sie.