Manilow ist ein wohlhabender Adliger und Besitzer des Dorfes Manilowka in der Nähe der Stadt N. Obwohl er zunächst liebevoll, übertrieben süßlich und gastfreundlich wirkt, erzeugt diese Süßlichkeit mit der Zeit bei anderen Müdigkeit und Langeweile. In der zuckrigen, klebrigen und verträumten romantischen Welt, die er mit seiner Frau, Manilowa, aufgebaut hat, ist er stolz darauf, seinen Kindern klassische Namen wie Themistokles und Alkides gegeben zu haben. Man kann kaum sagen, dass er sich um seinen Bauernhof, seine Leibeigenen oder die Haushaltsführung kümmert; er verbringt seine Zeit damit, eine Pfeife zu rauchen, in ungelesenen Büchern zu blättern und von unmöglichen Brücken und hohen Schlössern zu träumen. Er ist von Tschitschikows Freundschaft so eingenommen, dass er es als Beleidigung empfindet, Geld von ihm anzunehmen, und verschenkt die toten Seelen freudig, wobei er auf seine eigene Weise eine transzendente spirituelle Befriedigung erfährt.
Ein Gutsbesitzer, der seit seiner Kindheit in Komfort aufgewachsen ist und nie mit ernsthaften Schwierigkeiten konfrontiert wurde. In seiner militärischen Vergangenheit strebte er danach, ein eleganter Offizier zu sein, der Pfeife raucht und charmant wirkt; doch im dörflichen Leben hat sich diese Höflichkeit in eine öde Langeweile verwandelt.
Ein Mann mit blondem Haar und blauen Augen, den man aus der Ferne als gutaussehend bezeichnen könnte; seine Schönheit und das Lächeln in seinen Bewegungen sind jedoch mit einer gespielten Güte vermischt. Er ist ein sehr süßlich wirkender, zarter und ordentlich gekleideter Mann.
Manilova (Eşi)
Sein Gefährte im Schlafrock, mit dem er seine eigene süße Welt voller Liebe teilt.
Pavel İvanoviç Çiçikof
Er betrachtet ihn als einen vom Himmel gefallenen, perfekten spirituellen Philosophen und engsten Vertrauten.