Er ist ein scharfsinniger und heuchlerischer französischer Marquis, der die Schulden der Familie hält. Er täuscht dem General – der sich in einer schwierigen geschäftlichen Lage befindet – eine falsche Freundschaft und Rettung vor, ist aber in Wahrheit der Einzige, der der Familie die Schlinge um den Hals gelegt hat. Obwohl er einst eine geheime und leidenschaftliche Beziehung mit Polina hatte, ist Geld seine wahre Liebe. Als das Erbe der Großmutter verschwindet, lässt er alle Höflichkeit und vorgetäuschte Freundschaft fallen; als wäre nichts geschehen, lässt er Polina mit einem emotionslosen Abschiedsbrief zurück und kehrt nach Paris zurück.
Es herrscht im gesamten Roman Zweifel daran, ob er überhaupt ein Marquis ist ('Ein Emporkömmling, ein Name ohne Substanz'). Er besitzt die Psyche eines intelligenten Kaufmanns, der versucht, sich durch raffinierte Schachzüge, wie das Verleihen von Geld oder das Ausspähen von Gelegenheiten, in die respektable Gesellschaft Europas einzuschleichen.
Er ist ein auffälliger und höflich wirkender Mann, der sich modisch und elegant kleidet und nach außen das Image des perfekten Gentleman ('tres comme il faut') projiziert.
General
Ein Dummkopf, den er mit seinem Kapital ausbeutet und den er nur zum Schein unterstützt.
Matmazel Blanche
Seine geistige Verbündete, deren Ziele mit den seinen übereinstimmen.
Aleksey İvanoviç
Ein unverschämter junger Russe, den er herablassend zu unterdrücken versucht, da er dessen Existenz als Bedrohung wahrnimmt.
Polina Aleksandrovna
Ursprünglich seine heimliche Geliebte, die er wie ein Opfer fallen ließ, als die Geschäfte schlecht liefen.