Er ist der jüngste Sohn, der sich weigert, sich in die kriminelle Welt der Familie einzumischen, da er durch seine universitäre Ausbildung ein gesetzestreuer amerikanischer Bürger sein möchte. Er ist ein dekorierter Held des Zweiten Weltkriegs. Doch nachdem das Attentat auf seinen Vater die Zerstörung der Familie droht, erwacht der Corleone in ihm. Mit seiner Intelligenz und unglaublichen Kaltblütigkeit rettet er die Familie, indem er Sollozzo und den Polizeikapitän McCluskey tötet, und flieht nach Sizilien. Das blutige Ende seiner Ehe mit Apollonia in Sizilien verwandelt ihn in einen völlig rücksichtslosen, emotionslosen und kalkulierenden Charakter. Nach seiner Rückkehr nach Amerika tritt er in die Fußstapfen seines Vaters und vernichtet alle seine Feinde mit noch brutalerer und absoluterer Macht, um der neue Don zu werden.
Ein brillanter junger Mann am Dartmouth College, der sich freiwillig zum Militär meldete, um dem dunklen Schatten der Familie zu entkommen, und im Krieg Erfolg hatte. Seine Träume von einem gewöhnlichen, respektablen amerikanischen Leben mit Kay Adams, fernab von seiner Familie und der Unterwelt, werden durch die fünf Schüsse auf seinen Vater völlig zerstört.
Anfangs hat er das Erscheinungsbild eines unschuldigen und gutaussehenden College-Studenten. Nach dem Schlag von McCluskey ist jedoch sein linkes Jochbein gebrochen, und es heilt falsch zusammen, was zu einer dauerhaften, gefährlichen Schiefheit und Asymmetrie führt. Dies verleiht ihm einen einschüchternden und strengen Ausdruck, ganz wie der seines Vaters.
Apollonia
Seine erste, reine und unschuldige Ehefrau, die er auf Sizilien mit kurzer, aber sehr intensiver Leidenschaft geheiratet hat.
Kay Adams
Die Frau, in die er sich verliebte und die seine Unschuld repräsentiert, die er aber schließlich durch Lügen aus seiner dunklen Welt ausschloss.
Vito Corleone
Sein Vater, den er zutiefst respektiert und für den er alle seine Lebenspläne änderte, um in die Welt der Mafia einzutreten.
Sonny Corleone
Sein warmherziger, hitzköpfiger älterer Bruder, den er liebte, dessen Führungseigenschaften er jedoch als schwach empfand.