Er ist ein betagter, opportunistischer Französischlehrer, der die Villa unter dem Vorwand besucht, Bihruz Bey Französischunterricht zu geben. Er nutzt den Reichtum, den Bihruz nach dem Tod seines Vaters geerbt hat, schamlos aus, indem er ihm wertlose, heruntergekommene Zeitschriften und Bücher zu überhöhten Preisen (fünfzig Francs usw.) verkauft. Als Charakter ist er der größte Provokateur der korrupten ‚europäischen‘ Bestrebungen in Bihruz; indem er Bihruz ständig romantische, verzerrte literarische Werke preist, führt er dessen Geist in eine Fantasiewelt und zu absurden Leidenschaften.
Obwohl im Roman nur wenige Details über seine Vergangenheit gegeben werden, ist er ein „Süßwasser-Franke“ (Levantiner) vom Typ des Französischlehrers, der um Beyoğlu lebt, fast fünfundsechzig Jahre alt ist und seinen Lebensunterhalt damit verdient, verschiedenen Adligen und Erben Französisch beizubringen oder ihnen Bücher, Ornamente usw. zu verkaufen, wobei er sich orientalische Schlauheit angeeignet hat.
Ein alter Mann in seinen Sechzigern. Er bietet das Bild eines betagten Lehrers mit dicker Brille, trägt gewöhnlich einen Überzieher oder ein Sakko und ist als ‚Monsieur‘ gekleidet.
Bihruz Bey
Eine Einnahmequelle, deren Naivität er wie einen Schwamm aufsaugt; der ihm unter dem Deckmantel von ‚Qualität und Adel‘ ständig seine alten Bücher andreht.