Ihre Jugend, Schönheit und Lebensfreude endeten, als ihr uneheliches Kind, Agnes, als Säugling von Zigeunern gestohlen wurde. Infolge dieses Traumas, das ihr Leben verdunkelte, kam sie nach Paris und schloss sich in der teilweise vergrabenen Zelle am Place de Grève, bekannt als Trou-aux-Rats, ein. 15 Jahre lang trauert sie, während sie auf den rosafarbenen Schuh blickt, das einzige Erinnerungsstück, das von ihrer Tochter übrig geblieben ist, und schreit zur Jungfrau Maria. Die größte Ironie des Romans ist, dass der Hass, den sie für Zigeuner empfindet, auf Esmeralda projiziert wird, von der sie nicht weiß, dass sie ihre eigene Tochter ist. Erst in den letzten Momenten erkennt sie das Mädchen, das zum Galgen geht, anhand des passenden Schuhs um ihren Hals als ihr eigenes Kind; sie kämpft wie eine Löwin, um ihr Kind den Henkern zu entreißen, bevor sie zusammenbricht und auf der Stelle stirbt.
Sie war die Tochter eines alten Spielmanns aus Reims, und während der Krönung von '61 war sie das beliebteste Mädchen der Stadt, lebte schließlich mit einem Adligen zusammen und wurde Prostituierte. Ihre Tochter war ihr einziger Trost, aber sie wurde ihr von stehlenden Zigeunern aus der Wiege geraubt.
Haut, die an den Knochen klebt, ein faltiges Gesicht, fiebrige Augen, einem erschreckenden Skelett mit dünnen Armen gleichend. Ihre Kleidung ist nur ein zerlumpter brauner Sack.
Esmeralda
Die Zigeunerin, die sie anfangs grundlos hasste, später ihre Tochter Agnes
Tristan l'Hermite (ve cellatlar)
Die seelenlose Macht des Gesetzes, die Hände, die ihr das Kind zuletzt raubten