Ein mittelloser Pariser Dichter, Philosoph und Dramatiker. Als seine zu Ehren des Königreichs geschriebene ‚Moralische Darstellung‘ ruiniert wird, landet er verzweifelt und hungrig auf den Straßen von Paris. Als er den Hof der Wunder betritt und hingerichtet werden soll, wird er durch Esmeraldas Mitleid vor dem Galgen bewahrt, doch ihre Beziehung ist eher eine geschwisterliche Bindung als eine echte Ehe. Er ist intelligent, aber sehr pragmatisch und egoistisch veranlagt; er schätzt es über alles, sich von der Gefahr des Todes fernzuhalten. Obwohl er später Interesse an Alchemie und Architektur zeigt, gibt er die Literatur nie ganz auf.
Er ist ein Waise, der seine Familie in jungen Jahren durch den Krieg verlor und mittellos zurückblieb. Dank seiner Intelligenz lernte er unter Frollos Schutz lesen und schreiben und wurde ein Liebhaber der Literatur und Philosophie. Da er jedoch seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten konnte, mischt er sich oft unter Vagabunden.
Ein junger Mann von hoher, dünner Gestalt, mit einem blassen, nachdenklichen Gesicht, der stets einen geflickten und schmutzigen, abgetragenen schwarzen Mantel und eine kurze Fellweste trägt.
Djali
Sein tierischer Freund, mit dem er die meiste Zeit verbringt
Esmeralda
Seine Ehefrau auf dem Papier, in die er sich nicht verlieben konnte, der er aber Dankbarkeit entgegenbringt
Claude Frollo
Sein früherer Lehrmeister, der Autorität über ihn ausübte