Sohn des Kephalos. Er ist der fröhliche und hartnäckige Gastgeber, der zu Beginn des Dialogs darauf besteht, Sokrates mit nach Hause zu nehmen. Als sein Vater sich aus dem Gespräch zurückzieht, übernimmt er dessen poetisches Verständnis von Gerechtigkeit (nach Simonides), das als 'Freunden Gutes und Feinden Schlechtes tun' beschrieben wird. Als Sokrates jedoch das Argument vorbringt, dass 'ein Mensch aufgrund von Fehleinschätzungen durch Weisheit und Analogien sowohl Freunden als auch Feinden schaden kann', gerät er ins Stocken und erkennt seinen Widerspruch sofort an.
Ein gebildeter junger griechischer Bürger, der den Wohlstand und die Geschäfte des Kephalos fortführt.
Ein lebhafter, energischer junger Mann, der das Fest im zeremoniellen Bereich begleitet.
Kephalos
Sein Vater, dessen Erbe er angetreten hat.
Sokrates
Der Meister, dem er großen Respekt entgegenbringt.
Thrasymakhos
Der Sophist, dessen Logik er nicht akzeptiert.