Ein Mitglied des Mevlevi-Ordens, ein zurückhaltender, sanftmütiger Musikmeister und Derwisch. Er entdeckt Rabia, während er Musikunterricht im Anwesen von Sabiha Hanım gibt. Er ist derjenige, der das Religionsverständnis, das Rabia von ihrem strengen Großvater erhielt, in eines von Liebe und Toleranz verwandelt. Er pflegt eine tiefe Freundschaft mit Peregrini; er repräsentiert das Verständnis des Ostens für Toleranz, Einheit und Mystik. Er ist stets ein beruhigendes, wegweisendes Licht während der Krisen in Rabias Leben.
Im Text wird nur sehr wenig über seine Vergangenheit erwähnt. Er ist praktisch ein zeitloser Mevlevi-Derwisch. Vor langer Zeit hat er sich von weltlichen Ambitionen gereinigt und sich der Kunst und der göttlichen Liebe (Wahdat) gewidmet.
Groß und hager. Er hat ein friedliches Gesicht mit einem ‚an Jesus erinnernden feinen Kinn‘ und einer breiten Stirn. Er trägt einen rotbraunen, ungepflegten Bart, eine Derwischkappe und einen Harmani (langen Umhang).
Rabia
Ein Kind seines eigenen Geistes, seine Schülerin, in der er die große Musikerin der Zukunft sieht.
Peregrini
Sein Partner in intellektuellen Debatten, dessen Menschlichkeit und Musik er liebt, auch wenn er dessen religiöse Ansichten ablehnt.
Selim Paşa & Sabiha Hanım
Seine Beschützer, in deren Villa er unterrichtet; auch wenn er nicht direkt in ihre Fehler eingreift, versucht er ihnen stets das Richtige nahezulegen.